Druckluftschrauber Der Einsatz eines Druckluftschraubers vereinfacht und erleichtert die Arbeit

Druckluftschrauber

 

Druckluftknarre 3/8"Neben dem elektrischen Strom stellt die Druckluft den am häufigsten genutzten Energieträger in der Industrie sowie im Handwerk dar. Mittlerweile lassen sich in allen Bereichen solche pneumatischen Antriebe finden. Geräte, die mit Druckluft arbeiten, sind dabei in der Regel in ihrem Aufbau und ihre Funktion sehr einfach gehalten und gelten dementsprechend auch als sehr robust sowie wenig anfällig für Störungen. Gleichzeitig gelten mit Druckluft betriebene Geräte als sehr sicher in Bezug auf Brand-, Explosions- sowie Elektrogefahrenmomente. Die Druckluft lässt sich ohne Probleme in entsprechenden Behältern speichern, der Kompressor schaltet sich erst dann an, wenn der Druck unter einen bestimmten Wert sinkt. Aufbereitete Druckluft arbeitet selbst unter extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen und großen Temperaturschwankungen noch einwandfrei.

Eines der wichtigsten und am weitesten verbreiteten Werkzeuge mit einem pneumatischen Antrieb ist der Druckluftschrauber. Der Druckluftschrauber ist ein Werkzeug zum Ein- und Ausdrehen von Schrauben sowie Muttern, welches mit Druckluft aus einem Kompressor betrieben wird. Druckluftschrauber verfügen in der Regel über ein recht hohes Drehmoment, weshalb sie in erster Linie bei größeren Schrauben beziehungsweise größeren Muttern zum Einsatz kommen. Der Einsatz eines Druckluftschraubers vereinfacht und erleichtert die Arbeit. Die Vereinfachung der Arbeit entsteht dabei in erster Linie durch die zum Einsatz kommende Druckluft. Dabei übernimmt die Druckluft einen erheblichen Teil der mechanischen Belastung und sorgt weiterhin auch für eine Übertragung der kinetischen Energie. Die in der Druckluft gespeicherte Energie wird dabei in mechanische Energie in Form einer Drehbewegung umgewandelt.

Angetrieben werden Druckluftschrauber über einen Druckluftmotor, welcher entweder direkt oder aber indirekt über ein Getriebe die Arbeitsspindel des Gerätes zum Laufen bringt. Um ein Gerät überhaupt mit Luftdruck betreiben zu können, muss zunächst natürlich Luft komprimiert werden. Dies geschieht in der Regel durch einen Kompressor, gespeichert wird die einmal verdichtete Luft dann in Druckluftbehältnissen. Während des Betriebes muss der Druckluftschrauber zusätzlich geschmiert werden, zumeist geschieht dies durch Öl, welches der Druckluft durch einen Öler zugeführt wird. Während des Schraubvorgangs tritt am Schrauber die Druckluft aus, zur gleichen Zeit wird auch das Öl als in Form eines fein verteilten Aerosoles in die Umgebungsluft abgegeben.

Druckluftschrauber kommen besonders häufig im industriellen Umfeld zum Einsatz, mittlerweile finden sich aber auch in privaten Haushalten immer mehr solcher Geräte. Ihr primäres Einsatzgebiet finden Druckluftschrauber vor allem dort, wo große Stückzahlen in kürzester Zeit und mit einem möglichst geringen Aufwand produziert werden müssen. In den vergangenen Jahren sind die Preise für Druckluftschrauber deutlich gefallen, so dass sich die Geräte zunehmend auch für Heimwerker rentieren. Mittlerweile sind gute Druckluftschrauber, die sich auch im privaten Gebrauch rechnen, bereits relativ preiswert zu haben. Druckluftschrauber, die sich auch für den professionellen Einsatz eignen, haben allerdings noch immer ihren Preis. Von allzu günstigen Modellen sollte man allerdings eher die Finger lassen, denn diese bieten nicht die notwendige Qualität für einen sicheren Umgang mit dem Druckluftschrauber. Häufig sind bei diesen Geräten einige Teile aus Kunststoff gefertigt und dementsprechend nur sehr wenig belastbar. Wenn man mit einem Druckluftschrauber dagegen relativ häufig und auch professionell arbeiten möchte, so empfiehlt es sich, beim Kauf eines Gerätes auf gute Markenqualität zu achten. Einige Geräte sind mit einer mit einer Drehmomenteinstellung ausgestattet, die den Schraubvorgang beim Erreichen des eingestellten Drehmoments den Schraubvorgang automatisch abbricht.

Druckluftschrauber unterscheiden sich in der Art ihres Anlaufs, es gibt hierbei vor allem zwei dominierende Techniken. Bei Geräten mit einem sogenannten Drücker- beziehungsweise einem Hebelstart nimmt der Druckluftschrauber seine Arbeit durch ein einfaches Betätigen eines Schalters. Andere Druckluftschrauber verfügen dagegen über einen als Schubstart bezeichneten Startmechanismus. Hierbei läuft der Schrauber erst dann an, wenn dieser über das verwendete Werkzeug auf die Schraube aufgesetzt und anschließend ein entsprechender Druck auf die Schraube ausgeübt wird.

Ein zentraler Vorteil eines Druckluftschraubers besteht vor allem in der sehr hohen Überlastfähigkeit. Ein Druckluftschrauber kann bis zum Stillstand belastet werden ohne Schaden zu nehmen. Des Weiteren wirkt sich auch eine Erwärmung des Gerätes in aller Regel nicht negativ aus, bei elektrischen Schrauber führt eine Überhitzung dagegen schnell zu einem größeren Schaden. Ein weiterer wichtiger Vorteil von pneumatischen Geräten wie dem Druckluftschrauber besteht darin, dass diese wesentlich leichter sind als vergleichbare Geräte mit einem elektrischen Antrieb. Dieser Vorteil der pneumatischen Geräte macht sich vor allem bei Hand- und Schlagwerkzeugen bemerkbar. Die im Handel erhältlichen Druckluftgeräte sind in der Regel nicht mit einer Möglichkeit zum Sanftanlauf ausgestattet, eine Funktion, die viele Elektroschrauber dagegen besitzen. Auch die Mobilität ist bei Elektroschraubern größer als bei mit Druckluft betriebenen Geräten.

 

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